Die 7 Stores: Wer ist wo
Der häufige Fehler: alle Stores als austauschbar zu behandeln. Sie haben unterschiedliche Zielgruppen mit geringer Überschneidung. Ein Nutzer, der Ihr SaaS im Snap Store findet, ist fast sicher nicht dieselbe Person, die es auf Google Play gefunden hätte — sie verwenden unterschiedliche Geräte, unterschiedliche OS-Standards, unterschiedliche Entdeckungsgewohnheiten.
Google Play
Android · 25$ einmalig
3,4 Mrd. Android-Geräte weltweit. Die breiteste mobile Reichweite. Hoher Verbraucher + Profi-Mix.
Amazon Appstore
Android / Fire OS · Kostenlos
90M+ Fire-Tablet-Nutzer + Unternehmens-Android-Flotten mit Amazon MDM. Stark in Bildung und KMU.
Samsung Galaxy Store
Android (Samsung-Geräte) · Kostenlos
900M+ Samsung-Nutzer, die den Galaxy Store als ihren primären Store betrachten. Galaxy-First-Nutzer verwenden Google Play oft nicht.
Microsoft Store
Windows 10/11 · 19$ einmalig
200M+ monatlich aktive Nutzer. Unternehmenseinkäufer, IT-Profis, Wissensarbeiter. Das B2B-Vertrauenssignal.
GitHub Releases
Windows / macOS / Linux · Kostenlos
Entwickler, technische Nutzer, Open-Source-Community. Keine Store-Gebühr, sofortige Lieferung, permanente URLs.
Snap Store
Linux (Ubuntu + 40 Distros) · Kostenlos
40M+ Ubuntu-Nutzer, entwicklerlastige Zielgruppe. Hohes LTV-Segment für B2B-SaaS — Installation mit einem Befehl.
Flathub
Linux (Distro-übergreifend) · Kostenlos
2M+ täglich aktive Nutzer über alle Linux-Distros. Schnell wachsend — Flatpak ist der Linux-App-Standard.
Die Pipeline: ein Build, 7 Ziele
Der Grund, warum die meisten SaaS-Gründer bei Google Play aufhören, ist der Aufwand: Jeder Store hat sein eigenes Konto, seinen eigenen Einreichungsprozess, sein eigenes Listing-Format. Die LAUNCH-Pipeline von SaasToStore reduziert das auf eine einzige Sitzung.
Build-Sitzungsablauf
- 1SaaS-URL einfügen → PWA-Prüfung bestimmt TWA- oder Capacitor-Pfad
- 2Konfigurieren: App-Name, Package-ID, Icon (512px), Splash-Screen, Version
- 3Build All auslösen — Android V2 (Capacitor) + Desktop V3 (Tauri/Pake) laufen parallel
- 4Android-Artifacts: signiertes .aab + .apk → Google Play, Amazon, Samsung (Auto-Publish wenn verbunden)
- 5Desktop-Artifacts: Windows .msi, macOS .dmg, Linux .AppImage → GitHub Releases + Microsoft Store + Snap + Flathub
- 6Alle 7 Stores aus einem einzigen Build-Credit aktualisiert
Welche Stores für Ihren SaaS-Typ priorisieren
B2C-Verbraucher-SaaS
- ✓Google Play (Pflicht)
- ✓Amazon Appstore (hohe Reichweite)
- ✓Samsung Galaxy Store (Android-Abdeckung)
- ✓GitHub Releases (kostenlose Stufe)
B2B / professionelles SaaS
- ✓Google Play (Pflicht)
- ✓Microsoft Store (unverzichtbar — corporate Vertrauenssignal)
- ✓GitHub Releases (Entwicklernutzer)
- ✓Snap Store (technische Käufer)
Entwicklertool / Produktivität
- ✓GitHub Releases (primär für Devs)
- ✓Snap Store (Linux-Devs)
- ✓Flathub (Linux-Abdeckung)
- ✓Microsoft Store (Windows-Devs)
No-Code / Maker-Tool
- ✓Google Play (Pflicht)
- ✓Microsoft Store (Windows-Maker)
- ✓Amazon Appstore (KMU-Nutzer)
- ✓Flathub (wachsende Linux-Maker-Community)
Mit der vollständigen Pipeline starten
Die Grenzkosten für das Hinzufügen der Stores 2–7 nach dem Build für Google Play sind gering — das .aab ist bereits signiert, der Desktop-Build läuft parallel, und die SaasToStore-Pipeline übernimmt die store-spezifische Paketierung. Richten Sie die Konten einmal ein, starten Sie die Pipeline, und Ihr SaaS ist überall auffindbar, wo Ihre Nutzer tatsächlich nach Software suchen.
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